Sichere Arzneimittel aus der Apotheke

Die Arzneimittelversorgung in Deutschland gehört zu den sichersten der Welt: In den hiesigen Apotheken sind in den vergangenen Jahren nur sehr selten Arzneimittelfälschungen aufgetreten. Die Apotheken bilden ein "quality gate" und tragen schon heute durch eine optische Prüfung erheblich dazu bei, dass gefälschte Arzneimittel nicht in die Hände von Patienten gelangen. Damit die legale Vertriebskette vom pharmazeutischen Hersteller über den pharmazeutischen Großhandel bis hin zur öffentlichen Apotheke auch in Zukunft sicher bleibt, gibt es securPharm.

securPharm e.V. ist eine Initiative zum Schutz des Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette in Deutschland. Sie wird getragen von einem Konsortium der Pharmaverbände BAH, BPI und vfa, dem Großhandelsverband PHAGRO und der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Sitz der Geschäftsstelle ist Frankfurt am Main.

Seit 2011 entwickelt securPharm ein System zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen, das seit 2013 in der Praxis erprobt wird. Die gesetzlichen Vorgaben dazu macht die EU-Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU. Die delegierte Verordnung (EU) 2016/161 präzisiert die Umsetzung der Sicherheitsmerkmale auf der Verpackung von rezeptpflichtigen Arzneimitteln.

Ab dem 9. Februar 2019 dürfen in Deutschland nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel in Verkehr gebracht werden, die auf ihrer Packung eine individuelle Seriennummer tragen und deren Unversehrtheit erkennbar ist. securPharm ist derzeit das führende Projekt in Europa - und arbeitet intensiv daran, den bisherigen Testbetrieb schon vor dem Stichtag in ein reibungslos funktionierendes System zu überführen, das von allen Marktbeteiligten genutzt werden kann.

Die Neue Schloss-Apotheke hat alle technischen Voraussetzungen geschaffen, ihre Hardware angepasst und die notwendige Software installiert.

Bei uns sind Sie auf der sicheren Seite. Sie können uns vertrauen.

Ihr Team der Neuen Schloss-Apotheke


 


Entsorgung von Altarzneimitteln

In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung für die Entsorgung von Altarzneimitteln.

Im Odenwaldkreis dürfen Sie diese  im Restmüll entsorgen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie keine zu großen Mengen auf einmal entsorgen, sondern verteilen Sie diese auf mehrere Leerungen.

Zuständige Institution: Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald


 

 

 

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